Eulenburg
 
Info:
Burg Eulenburg (Sovinec) ist der größte Burgkompex im Kreis Freudental (Bruntál) und erstreckt sich auf dem felsigen Ausläufer im Gebirgstal von Niedrigen Gesenken (Nízký Jeseník) - Naturpark Eulenburg - nördlich von Olmütz (Olomouc) und nicht weit von Sternberg oder Reimerstadt (Rýmařov) (sieh www.mapy.cz). Die Burg war von seiner Herstellung in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Zentrum der umfangreichen Herrschaft. Der älteste gotische Teil ist vom Kreiswall um den Bergfried herum (schöne Aussicht) und dem Palast begrenzt. Beide dreistöckige Paläste wurden bei der Renaissanceburgerweiterung am Ende des 15. und im 16. Jahrhundert erbaut. Von dieser Zeit stammt das Renaissanceportal im sog. Boskowitz Saal. Die weitere mächtige Fortifikation der Burg wurde im 17. Jahrhundert gemacht – Fixierung vom Wall, Erweiterung durch Türmen und Bastionen – sog. Klippel Umhüllung. Durch diesen Umbau ist der Raum, der durch 7 Burgtore mit Ausschmückung gegliedert ist, und wo auch weitere interessante Orte dieser sehenswürdigen historischen Sehenswürdigkeit sind, entstanden.
Besichtigungstour:
Besichtigungstour geht durch den 1. bis 5. Burghof, weiter auf sog. Oberburg (der älteste Teil der Burg) mit Aussichtsturm. In den einzelnen Teilen (Burgpaläste, Burggraftum, Burgtor, Pferdestahl) befinden sich Expositionen und Ausstellungen.
Öffnungszeiten:
April, Oktober:
Samstag und Sonntag, 9.00-17.00 Uhr
Mai - September: 9.00-17.00 Uhr
geschlossen: am Montag
Städtchen Eulenburg:
Städtchen Eulenburg und die Burg auf dem felsigen Ausläufer, wurden zum ersten Mal im Jahre 1318 erwähnt, es wurde hier vom 16. Jahrhundert bis zum Jahre 1793 Eisenerz gefördert. Heute dient dieses Gebiet vor allem als Ort der Touristik und Erholung. Im Dorf gibt es die Empirsaalkirche St. Augustin vom Jahre 1845, die auf den äußerlichen Bezirkswall verknüpft ist. Der Kirchturm stammt vom ursprünglichen achtseitigen Laut bei dem 1. Burgtor. Vor der Kirche steht die Barockstatue von St. Johann von Nepomuk aus dem Jahre 1726 und Steinkreuz aus der Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf dem Dorfplatz befindet sich noch das Denkmal eines französischen Offiziers.

Geschichte der Burg:
Bündige Burggeschichte - Die Burg wurde kurz vom Jahre 1332 durch Angehörigen des Geschlechtes, das seit dem Jahre 1348 nach der Burg „Herren von Eulenburg“ genannt wurde, gegründet. Während des Hussiten Krieges wurde die Burg eine bedeutende hussitische Festung.
Während der Besitzung durch Pnovsky von Eulenburg, die diese Burg mit Herrschaft seit dem Jahre 1492 besaßen, wurde die Burg erweitert und rekonstruiert. Die Herren von Boskovice, die diese Burg im Jahre 1543 kauften, bauten diese Burg in den Renaissancesitz um. Die umfangreiche Bauaktivität auf die Burg setzte auch während Vavrinec Eder von Stiavnice, der diese Burg seit 1578 besaß, und seinem Schwiegersohn, dem letzten böhmischen Besitzer der Burg, Johann älterer Kobylka von Kobyli (seit dem Jahre 1592) fort. Von dieser Zeit stammen einige fortifikatorische Elemente der Burg - polygonale Bastei Remter, Befestigung genannte Katzenkopf, Barbakan mit dem ersten heutigen Burgtor.
Nach der Niederlage in Schlacht auf dem Weißen Berg gewann diese Burg im Jahre 1623 Deutscher Ritterorden. Die Besetzung von Dänen im Jahre 1626 war Impuls für umfangreiche Fortifikation der Burg – es entstanden drei barocke Bastionen und weitere Basteien, es wurden weitere Burgmauern, Gräben und vorgeschobener Turm gebaut. Die Fortifikation der Burg Eulenburg ist die größte erhaltene Fortifikation von der Zeit des dreißigjährigen Krieges in unseren Ländern. Über diese umfangreiche Fortifikation wurde im Herbst 1643 die Burg von schwedischer Armee vom General Torstensson erobert und bis 1650 wurde diese Burg eine von schwedischen Festungen.
Die Bedeutung der Burg sank in folgenden Jahren und nach dem Brand im Jahre 1784 wurden nur die notwendigsten Reparaturen gemacht.
In den 40. Jahren des 19. Jahrhunderts wurde hier das Ordensseminar und seit 1867 die Mährischschlesicche Forstschule. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Burg Gefängnis und Stützpunkt der Einheit SS, im Jahre 1945 brannte die Burg wieder aus. Zurzeit wird die Burg rekonstruiert.

Kontakte
Hrad Sovinec,
793 51 autopošta Břidličná
Tel.: 554 295 113
E-mail: hrad.sovinec@worldonline.cz
http:
http://www.hradsovinec.cz/

 

"Die Burg, die eine markante Dominante ist, und von ihrem Turm wir majestätisch die Landschaft von eulenburgischen Naturpark ansehen können, kann man nur empfehlen."
http://www.hrady.cz/

 


Galerie

 
 
 
 
 
 
 

 

www.kovarnasovinec.cz; Sovinec 7, a.p.Břidličná 793 51; IČ: 66911842; +420 775 142 214; +420 554 254 994